Hallo, ich bin Nina Margarete Bruns
Mich fasziniert, warum Veränderung manchmal unbeschreiblich leicht gelingt und sich ein anderes Mal unerklärlich schwerfällig anfühlt – und welche Bedingungen den Unterschied machen.
Dabei schaue ich auf Strukturen, Zusammenarbeit und Führung genauso wie auf Stress, Gesundheit und das Nervensystem. Denn Leistung entsteht nie nur im Kopf – und Veränderung nie nur auf dem Papier.
Mich interessiert, was Menschen und Organisationen brauchen, um gesund, leistungsfähig und beweglich zu sein.


Zwei Welten, die für mich zusammengehören
Ich komme ursprünglich aus der Betriebswirtschaft und habe viele Jahre im Marketing gearbeitet. Zahlen und Strategien gehörten dabei genauso zu meinem Alltag wie Kommunikation, Positionierung und die Frage, warum manche Ideen Menschen erreichen und andere wirkungslos bleiben.
Gleichzeitig wurde für mich immer spannender, was sich in keinem Organigramm abbilden lässt: Warum Menschen unter ähnlichen Bedingungen völlig unterschiedlich reagieren. Warum ein Team in Veränderung neugierig wird und ein anderes müde. Warum wir genau wissen können, was sinnvoll wäre – und trotzdem nicht danach handeln. Und warum Leistung eben nicht einfach dadurch entsteht, dass Anforderungen und Kompetenzen zusammenpassen.
Je tiefer ich mich mit Stress, Gesundheit, Verhalten und dem Nervensystem beschäftigt habe, desto deutlicher wurde mir: Was in Organisationen passiert, lässt sich nicht unabhängig von den Menschen verstehen, die darin arbeiten.
Heute interessiert mich gerade dieses Zusammenspiel: Was geschieht zwischen Mensch und System – und welche Bedingungen machen gesunde Leistung und lebendige Veränderung wahrscheinlicher?
Leistung darf sich nach Leben anfühlen
Ich glaube nicht an einen idealen Takt, in dem alle gleich gut funktionieren. Menschen haben unterschiedliche Rhythmen, Energie verändert sich, Anforderungen verändern sich – und auch Organisationen sind keine Maschinen.
Gesunde Leistung heißt für mich, diese Dynamik ernst zu nehmen. Energie gezielt einzusetzen und Regeneration genauso mitzudenken wie Einsatz. Orientierung zu schaffen, ohne alles festzuzurren. Und Bedingungen zu gestalten, unter denen Menschen ihre Stärken einbringen können und gleichzeitig beweglich bleiben.
Lebensfreude und Leichtigkeit gehören für mich dazu. Nicht als Dauerlächeln und auch nicht als Gegenpol zu Verantwortung und Ambition. Sie schaffen Spielraum, machen neugierig und helfen dabei, auch dann in Bewegung zu bleiben, wenn es anspruchsvoll wird. Vielleicht passt jubellaune genau deshalb bis heute so gut zu meiner Arbeit.

Was meine Arbeit leitet

Im Rhythmus statt im Einheitstakt zum Erfolg
Menschen sind keine Maschinen. Leistungsfähigkeit verändert sich – über den Tag, über Lebensphasen und mit den Anforderungen, die gerade wirken.
Gute Arbeit lässt deshalb unterschiedliche Rhythmen zu, statt dauerhafte Gleichleistung zu erwarten.

Gesundheit als Leistungsfaktor verkörpern
Gesundheit beginnt für mich nicht dort, wo Leistung aufhört. Schlaf, Regeneration, Stressregulation, Energie und ein Nervensystem, das genügend Spielraum hat, beeinflussen ganz konkret, wie klar wir denken, entscheiden, zusammenarbeiten und mit Belastung umgehen können.

Mensch und System zusammendenken
Veränderung entsteht weder allein durch individuelles Verhalten noch allein durch neue Strukturen.
Führung, Rollen, Zusammenarbeit und Kultur wirken darauf, was Menschen tun können – und Menschen prägen wiederum das System. Deshalb lohnt sich der Blick auf beide Seiten und auf ihr Zusammenspiel.

Meine Stärke liegt in der Verbindung
Ich lerne gern. Ziemlich gern sogar. Wenn mich ein Thema wirklich interessiert, bleibt es selten bei einem Buch oder einem Wochenendseminar. Dann will ich verstehen, was dahintersteckt, verschiedene Perspektiven kennenlernen und herausfinden, was davon in der Praxis tatsächlich trägt.
Lebenslanges Lernen ist deshalb für mich keine Floskel, sondern eine Überzeugung. Über die Jahre sind so sehr unterschiedliche Wissenswelten zusammengekommen: Wirtschaft und Marketing, Stress und Gesundheit, Atmung und Nervensystem, Verhalten, Change und Organisationsentwicklung.
Keine davon erklärt für sich allein, warum Menschen und Organisationen leistungsfähig bleiben, warum Veränderung gelingt oder warum sie sich plötzlich unerklärlich schwerfällig anfühlen kann. Spannend wird es für mich dort, wo sich die Perspektiven treffen.
Vielleicht bin ich deshalb heute am ehesten „Spezialistin für Zusammenhänge“ und „Expertin für Unberechenbarkeit“.
- Aus der Hotellerie habe ich mitgenommen, wie unmittelbar Menschen auf Atmosphäre, Kommunikation und gute Abläufe reagieren.
- Im Marketing ging es darum, Ideen so zu übersetzen, dass sie Menschen wirklich erreichen.
- Mit der Familienphase und meiner immer intensiveren Beschäftigung mit Gesundheit rückte eine andere Frage in den Vordergrund: Was macht uns eigentlich dauerhaft leistungsfähig – und warum reicht Wissen allein so selten, um Verhalten zu verändern?
Irgendwann ließ sich die nächste Frage kaum noch ausblenden: Wie viel davon liegt überhaupt beim einzelnen Menschen – und wie viel entsteht durch Führung, Zusammenarbeit, Strukturen und Kultur?

Für alle, die es ganz genau wissen wollen
Lebenslanges Lernen ist für mich Überzeugung und Vergnügen zugleich. Hier deshalb das fachliche Fundament hinter den unterschiedlichen Perspektiven, die heute in meine Arbeit einfließen – thematisch sortiert und auf das Wesentliche konzentriert.
Systemische Organisationsentwicklung | laufende Ausbildung
Change Coach (Ilja Grzeskowitz) | 2025
Fachkraft Change Management (IHK) | 2025
Manager New Work (IHK) | 2024
Diplom-Kauffrau (BWL) | 2007
Fachkraft Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK) | 2024
Fachkraft Stressmanagement (IHK) | 2024
Stress Mentorin (Jacob Drachenberg) | 2022
Ayurveda Lifestyle Coach | 2022
Polyvagaltheorie / PlayZone Pro Coach | 2026
Ayurvedic Breathwork Teacher (100 h) | 2025
Entspannungstrainerin & Atemcoach | 2024
Lachyoga Leiterin | 2022
Wie die Zusammenarbeit aussehen kann
Heute begleite ich Unternehmen, Führungskräfte und Teams rund um gesunde Leistung und lebendige Veränderung – vom ersten Impuls bis zum längeren Entwicklungsprozess.
Je nach Anlass arbeite ich als Speakerin, Workshop-Leiterin, Sparringspartnerin oder Prozessbegleiterin. Entscheidend ist dabei weniger das Format als die Frage, was ein Vorhaben braucht, damit wirklich etwas in Bewegung kommt.


Und sonst so…?
Das „überzeugt“ mich:
Zimtschnecken, Zartbitterschokolade mit Dattel und Erdnussmus, Popcorn, Iced Matcha Latte.
Herd an, Kopf aus.
Schon immer ist Kochen meine beste Meditation.
Draußen funktioniert vieles besser.
Wandern, Wasser, Weite – ich lieb’s.
Stillstand ist nicht so meins.
Bewegung bringt bei mir ziemlich zuverlässig auch Gedanken in Schwung.
Optimismus hat Familientradition.
Meine Mutter hat uns die Positive Psychologie vermutlich lange vor meinem ersten Fachbuch dazu beigebracht.
Lebenslanges Lernen.
Hatte ich das schon erwähnt?
Drei Kinder.
Ein ziemlich gutes Training darin, Pläne wichtig zu nehmen – und trotzdem jederzeit bereit zu sein, sie über den Haufen zu werfen.

